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 Nano?! Technik des 21. Jahrhunderts
Der Thriller "Beute" von Michael Crichton hat die Nanotechnik bekannter gemacht als jedes andere Buch – und dabei eine schräge Perspektive eingeführt, die dieser neuen Technik nicht gerecht wird.
"Beute" ist allerdings nur der vorläufige Höhepunkt sensationsheischender Darstellungen von Nanorobotern und winzigen U-Booten gewesen, die irgendwann durch unsere Adern flitzen sollen. Dazu kommen die üblichen Floskeln von „neuen Märkten“ und „ungeahnten Chancen“. Allein, was Nanotechnik ist und was sie wirklich kann, ist den meisten bislang unklar.
„NANO?! Die Technik des 21. Jahrhunderts“ gibt eine – vorläufige – Antwort darauf. Sie umfasst das ganze Feld: von Werkzeugen wie dem Rastertunnelmikroskop und Werkstoffen wie Nanotubes und Quantenpunkten über die ersten Anwendungen in Chemie, Computertechnik, Medizin, Umweltschutz und Militär bis hin zur Frage, ob die berüchtigten „Assembler“ von Eric Drexler machbar sind.
Die Frage nach diesen Nanorobotern muss gestellt werden. Es ist nicht damit getan, das Thema totzuschweigen, weil es irreal sei, wie ein Teil der Nanoszene beschlossen hat. Wenn die Gemeinde der Nanoforscher nicht eines Tages mit Aufklebern wie „Nano? Nein danke“ konfrontiert sein will, darf sie die Auseinandersetzung nicht Thriller-Autoren überlassen.
"Nano?! Die Technik des 21. Jahrhunderts" ist ausdrücklich für alle gedacht, besonders für all die, die keine Natur- oder Ingenieurwissenschaft studiert haben. Morgenwelt präsentiert exklusiv im Internet einige Auszüger daraus und stellt sie zur Diskussion.
weiter am Montag: Als Vorbild die Natur! |
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Niels Boeing: Nano?! Die Technik des 21. Jahrhunderts Rowohlt, Berlin 2004, 16,90 

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